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Einhaltung von REACH

Besonders die Druckfarben-Bindemittel und teilweise auch die Pigmente zerfallen bei im Recycling-Prozess und bilden unter anderem leichtflüchtige Abbauprodukte (VOCs), die wiederum teilweise auch leicht riechbar sind. Andere Abbauprodukte bleiben im Regranulat, sind aber mit dem Polymer unmischbar und weisen deshalb eine Tendenz zur Migration auf. Um eine weitere Verarbeitung ohne jedes Risiko zu ermöglichen, muss der Aufbereitungsprozess diese Problemstoffe entweder entfernen oder nachhaltig (recyclingfest) binden und inertisieren. Die VOC-Emissionen werden dabei inline und permanent mit M2Watch gemessen und protokolliert (s. Gelöste Problemstellungen).

Die aus diesem Upcycling-Prozess hervorgehenden Regranulate erfüllen allesamt REACH, werden auch regelmäßig darauf untersucht und können damit als Produkte in der EU verkauft und in ihrer neuen Kreislaufanwendung wieder eingesetzt werden.

Unsere Forschungsprojekte haben aber einige Fragen aufgeworfen, wie man Druckfarben unter Umständen anpassen könnte, um sie kreislauffähiger zu machen. Es gibt aufgebaute Kontakte zu Druckfarben-Herstellern und vielleicht neue Entwicklungen im Sinne von Design4Recycling.

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